... nach der herrlichkeit gottes

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Die Wüste - zeigt sich von ihrer wahren Seite

Soooo jetzt raffe ich mich mal auf und schreibe ein wenig von der Wüste.
In der letzten Zeit war ich ein wenig internet-faul.
Heute hab ich aber frei und auch Zeit und Lust zum Schreiben. Außerdem gibts frische Erdbeeren und da sieht doch alles gleich viel besser aus.

Während den fünf Tagen ist sehr viel passiert, auch Unvorhergesehenes! Angefangen hat alles damit, dass wir von Sixt die falschen Autos bekommen haben. Sie haben sich dann aber sehr bemüht ihren Fehler auszubügeln und haben uns ein größeres Auto dann sogar vorbei gebracht. Leider sind wir dann doch erst mit einiger Verspätung los gekommen. Geplant war ca. 9 Uhr, aber erst um kurz vor 12 sind wir gefahren. Die Schraube im Reifen hatten wir aber erst zu spät gesehen. An der nächsten Tankstelle konnte ein Mechaniker innerhalb von einer VIERTELSTUNDE für 40 Schekel (ca. 8 €) alles wieder richten! Nach ungefähr 3 Stunden fahrt, mitten im Westjordanland, leuchtete in einem Auto eine Kontrollleuchte für die Bremsscheiben auf. Nach einem kurzen Telefonat mit Sixt stellte sich heraus, dass nur eine Rutineuntersuchung durchgeführt werden muss und wir weiterfahren konnten.
So langsam merkte man, wo man hinkam. Kamelherden, und die letzten Kilometer der Fahrt am Toten Meer entlang, waren schon ziemlich beeindruckend.
Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir endlich an unserem Lagerplatz an.
Schnell Essen machen, unter freiem Himmel die erste Nacht in der Wüste verbringen und dann am nächsten Morgen, früh unsere erste Tour starten.
Dort wartete die Wüste mit tollem Wetter und einer genialen Aussicht aufs Tote Meer und die Jordanischen Berge auf uns. Die vielen Bilder die wir gemacht haben (alle zusammen ca. 1500 Stück!!!) können die wunderbare Größe und Schöhnheit gar nicht wiedergeben, ich war wirklich enttäuscht.
Als wir am frühen Abend wieder zurück zu unseren Autos kamen mussten wir feststellen, dass die Autos aufgebrochen, durchwühlt und, zu unserem Glück, nur die Radios und eine Packung Reis geklaut wurden.
Offensichtlich war das ein professioneller Akt gewesen, denn der Typ, der uns zuvor oben auf dem Plateau begegnet war, kam uns jetzt eindeutig nicht mehr wie ein Wanderer vor. Er war nämlich mit Pullover, Jeans, Sportschuhe, Hut, Fernglas und Handy ausgestattet und fragte uns wo wir denn hin wollten.
Naja, also auf zur Polizei, die eine dreiviertelstunde entfernt in der Stadt Arad stationiert war. Jetzt brauchten wir nur noch neue Autos, die es leider nur in Be'er Sheva, 50 Km entfernt gab. Vier erbarmten sich also die Autos zu holen und die kaputten weg zu bringen und die restlichen sechs errichteten ein Lager in einem Park mitten in der Stadt.
Am nächsten morgen gings in neuen Autos und nach einem guten Frühstück gestärkt weiter. Auch die zweite Tour war sehr schön.
Dann gings weiter ganz in den Süden an die Ägyptische Grenze, zum Berg Shlomo (Salomo). Um 3 Uhr, mitten in der Nacht, gings dann los zum Frühstück in den Bergen. Wegen einer Fehlkalkulation des Weges, waren wir dann am Ende erst um 16 Uhr wieder am Auto. Nach 13 Stunden auf den Beinen, waren wir uns sicher die Wüste so richtig erlebt zu haben. Also diese Tour war mit Sicherheit die Beste. Obwohl einige an ihre Grenzen kamen, genauso wie unsere Wasserflaschen, wissen wir es jetzt: Die Wüste ist verdammt Hart und kein Spielplatz.
Aber dadurch noch viel schöner.
Die letzte Nacht verbrachten wir dann in einer Youth Hostel in Eilat. Dort lagen wir dann den ganzen nächsten Tag am Strand des Roten Meers bei morgens um 10 Uhr schon 25° in der Sonne. Die Rückfahrt verlief dann zum Glück und dank Gott Reibungslos und um 1 Uhr nachts lagen wir dann erschöpft, erholt, aber glücklich im Bett.
2.3.10 16:26
 


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